Unsere Interview-Reihe “Mensch Makler” stellt Personen vor, die in unserem Immobilienbüro in München-Trudering arbeiten. Wir fragen unsere Interview-Partner, was ihnen Immobilien bedeuten und erfahren darüber hinaus eine Menge Privates. Lernen Sie unser Büro und unsere Mitarbeiter besser kennen. Wir möchten uns auf dieses Weise bei Ihnen etwas genauer vorstellen. Heutiger Interviewpartner ist Daniel Benker, Auszubildender zum Immobilienkaufmann bei REMAX Living Immobilien. 

Wie sind Sie zum Thema Immobilien gekommen?

Mein Vater fing 2014 an, als Bauträger am Gardasee tätig zu werden. Ich habe ihn häufig nach Italien begleitet, um zuzusehen und ihn zu unterstützen. Auch in München besitzen wir privat Immobilien und haben zum Beispiel ein leeres Büro in eine Wohnung umgebaut. Über die Arbeit meines Vaters sowie unsere eigenen Objekte habe ich einen guten Einblick in die Immobilienbranche bekommen. So wurde mir schnell klar, dass auch ich in diesem interessanten Berufsfeld arbeiten möchte.

Was bedeuten Immobilien für Sie?

In erster Linie natürlich wohnen, leben und ein Zuhause haben. Immobilien sind für jeden Menschen unerlässlich, denn man muss ja irgendwo wohnen. Dabei finde ich es sehr interessant, wie viele verschiedene Arten von Immobilien es gibt, welche alle eine andere Form des Wohnens ermöglichen. Selbstverständlich stehen Immobilien aber auch für Investment, Rendite und passive Einnahmen. Sie können eine sehr lukrative und stabile Kapitalanlage sein.

Wo bzw. wie wohnen Sie persönlich?

Aktuell wohne ich im Prinzip in zwei Wohnungen. Ich komme aus Eching bei Freising und bin dort bei meiner Mutter in einer Galeriewohnung aufgewachsen. Als ich mit siebzehn Jahren meine Ausbildung begonnen habe, bin ich zu meinem Vater nach München-Daglfing in dessen Maisonette-Wohnung gezogen. Dort wohne ich inzwischen auch viel alleine, da mein Vater geschäftlich häufig in Italien ist.

Wie wünschen Sie sich zukünftig zu leben?

Ich habe durch meinen Vater natürlich eine starke Verbindung zum Gardasee erhalten und bin auch häufig über die Wochenenden dort. Am Gardasee in einer schönen Wohnung mit Terrasse und Seeblick zu leben, wäre sicherlich eine tolle Sache. Meine erste Anlaufstelle wird aber wohl immer München bleiben. In der direkten Innenstadt zu wohnen, ist mir wahrscheinlich zu stressig. Eine ruhigere Gegend wie Altbogenhausen fände ich zum Beispiel sehr schön. Mein Traum wäre es, dort ein eigenes Haus zu haben. Aber auch die Gegend um Waldtrudering ist super. Da will ich mich noch gar nicht so genau festlegen.

Welche Beziehung haben Sie zu Trudering?

Meine Beziehung zu Trudering entstand mit dem Beginn meiner Ausbildung. Im gesamten Münchner Osten kannte ich mich nicht so gut aus, bis ich nach Daglfing zu meinem Vater gezogen bin. Mittlerweile finde ich Trudering und die umliegenden Ortschaften richtig schön. Trudering ist echt ein toller Wohnort. Es ist schön ruhig, aber man hat trotzdem alles in der Nähe. Über die Wasserburger Landstraße ist man innerhalb von zwanzig Minuten in der Münchner Innenstadt. Der Flughafen ist mit dem Auto auch nur dreißig Minuten entfernt. Trudering ist für mich einer der Top-Orte Münchens.

Wie kamen Sie auf unser REMAX-Living Büro in Trudering?

Wie schon erwähnt, ist mein Vater als Bauträger am Gardasee tätig. Dort arbeitet er unter anderem auch mit Thomas Stepany zusammen, welcher als selbstständiger Immobilienmakler ebenfalls bei REMAX-Living in Trudering arbeitet. Zu meiner Schulzeit kam ich dann über Thomas Stepany zu einem Praktikum bei REMAX-Living. Dieses zweiwöchige Praktikum hat mir sehr gut gefallen. Anschließend fragte ich den Broker Owner des Büros, Johann Meier, ob sie denn noch Auszubildende aufnehmen. Nachdem ich zuerst eine Absage erhielt, bekam ich kurz darauf zum Glück doch noch eine Zusage. So bin ich zu meiner Ausbildung bei REMAX-Living in Trudering gekommen.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf bei REMAX-Living?

Grundsätzlich gefällt mir gut, dass man hier sehr frei ist, solange man seine Arbeit gut erledigt. Bei Aufgaben, die nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein müssen, kann ich mir selbstständig einteilen, was ich wann erledige. Diese Flexibilität ist echt klasse. Zusätzlich ist das hier kein reiner Bürojob, bei dem man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt. Ich komme auch viel raus und kann mir unterschiedliche Wohnungen und Häuser bei Besichtigungen ansehen, sowie in persönlichen Kontakt mit Kunden kommen.

Außerdem gefällt mir, dass wir ein relativ kleines Büro sind und ich somit alle verschiedenen Abteilungen, Bereiche und Aufgaben in diesem Berufsfeld kennenlernen kann. Das gibt es nicht häufig und deshalb bin ich sehr froh, meine Ausbildung hier zu machen.

Was betrachten Sie als besonders schwierig an einem Beruf in der Immobilienbranche?

Als Makler muss man häufig auch sehr unangenehme Aufgaben übernehmen. Man ist immer der Mittelsmann zwischen Käufer und Verkäufer. Zum Beispiel kommt es manchmal vor, dass der Verkäufer kurz vor dem bereits vereinbarten Notartermin doch zu einem höheren Preis verkaufen möchte. Andersherum passiert es, dass Käufer plötzlich nicht mehr bereit sind, den vollen Preis zu zahlen, oder sogar ganz abspringen. Wenn so etwas passiert, dann liegt es am Makler, dies der jeweils anderen Partei zu erklären und zu versuchen, eine Lösung zu finden.

Außerdem ist es sehr schwierig, sich in der Immobilienbranche einen Namen als Makler zu machen, um überhaupt an Objekte zu kommen. Unser Hauptgeschäft ist das Empfehlungsgeschäft. Bis man jedoch einen gewissen Ruf hat und Kunden einen weiterempfehlen, ist es natürlich ein langer Weg. Besonders am Münchner Immobilienmarkt ist die Konkurrenz bekanntlich sehr groß.

Können Sie uns kurz über ein amüsantes oder herausragendes Erlebnis aus Ihrem Berufsalltag berichten?

Ich habe mal eine unserer selbstständigen Immobilienmaklerinnen zu einer Wohnungsbesichtigung begleitet, um sie etwas zu unterstützen. Als dann die Interessentin kam, war ich sehr überrascht. Es handelte sich dabei um eine junge Frau, die man aus Internet und Fernsehen kennt. In sozialen Netzwerken hat sie eine Reichweite von über 1,5 Millionen Abonnenten und so erkannte auch ich sie gleich. Wir behandelten sie selbstverständlich wie alle anderen Interessenten, aber etwas Besonderes war das schon. Man trifft schließlich nicht jeden Tag Leute, die man aus den Medien kennt und führt sie durch Wohnungen. Tatsächlich hat sie anschließend auch gleich zugesagt und die Wohnung gekauft.

Wohin soll Ihre nächste Reise gehen bzw. was ist Ihr Lieblingsreiseziel?

Mein nächster Urlaub wird im April mit meiner Freundin am Gardasee sein. Sobald wir wieder zurück sind, fliege ich direkt am nächsten Tag mit einem Freund nach Amsterdam.

Nach meiner Schulzeit war ich für acht Wochen in Miami. Dort bin ich auf eine Sprachschule gegangen. Ich habe mich super wohlgefühlt und das war auf jeden Fall eine der tollsten Zeiten meines Lebens. Wenn ich das nächste Mal eine große Reise mache, würde ich auf jeden Fall gerne wieder nach Miami Beach.