Unsere Interview-Reihe “Mensch Makler” stellt Personen vor, die in unserem Immobilienbüro in München-Trudering arbeiten. Wir fragen unsere Interview-Partner, was ihnen Immobilien bedeuten und erfahren darüber hinaus eine Menge Privates. Lernen Sie unser Büro und unsere Mitarbeiter besser kennen. Wir möchten uns auf dieses Weise bei Ihnen etwas genauer vorstellen. Wir beginnen mit Sebastian Dillinger, selbstständiger Immobilienmakler bei REMAX Living Immobilien.

Wie sind Sie zum Thema Immobilien gekommen?

Ich war ursprünglich Bauleiter bei einer Trockenbau-Firma und hatte schon damals in gewisser Weise mit Immobilien zu tun. Als dann eine Bekannte meiner Mutter in Kirchtrudering das erste RE/MAX-Büro eröffnete, nutzte ich die Chance zur beruflichen Umorientierung und kam als Quereinsteiger in das Immobiliengeschäft.

Was bedeuten Immobilien für Sie?

Ich arbeite schon immer mit Immobilien. In meinem alten Beruf war ich bei der Konstruktion von Häusern dabei, jetzt bin ich Makler. Auch außerhalb meines Berufes bin ich von Immobilien begeistert. Ich interessiere mich dafür, wie man wohnen und was man aus seiner Wohnung oder seinem Haus machen kann. Wenn ich zum Beispiel ein Haus in schöner Lage sehe mit toller Inneneinrichtung und einem hübsch angelegten Garten, dann finde ich das einfach toll. Deshalb achte ich auch in meiner Wohnung auf eine individuelle und teilweise selbst gebaute Einrichtung.

Wo bzw. wie wohnen Sie persönlich?

Ich wohne zentral in Ottobrunn in einer schönen Zwei-Zimmer-Wohnung. Einer typischen Junggesellen-Wohnung mit hohen Decken, Balkon und wahrscheinlich ziemlich maskuliner Einrichtung. Zum Beispiel habe ich meinen eigenen Bar-Tresen (lächelt stolz).

Wie wünschen Sie sich zukünftig zu leben?

Oh, das ist leicht: Auf jeden Fall ein Haus direkt am See. Es ist eigentlich egal, an welchem See, der See kann auch gerne nur ein Weiher sein. Hauptsache, ein Haus am Wasser mit einem eigenen, privaten Zugang zu diesem. Das hätte ich gerne!

Welche Beziehung haben Sie zu Trudering?

Also einerseits ist Trudering mein Arbeitsplatz. Was mir hier sehr gut gefällt, ist der „Garten-Stadt-Charakter“. Es ist einfach noch grüner als in der Innenstadt. Außerdem erinnert es mich daran, wie ich aufgewachsen bin. In einem Münchner Vorort, welcher zwar in Stadtnähe liegt, aber doch noch über schöne Grünflächen verfügt und einfach ruhiger ist als die Innenstadt. So ist das hier in Trudering auch.

Wie kamen Sie auf unser REMAX-Living Büro in Trudering?

Ich war der erste Immobilienmakler damals im alten Büro in Kirchtrudering, wo eine Bekannte die Inhaberin war. Als sie mich gefragt hat, ob ich mit in das neue REMAX Living Büro in Wald-Trudering komme, bin ich natürlich mitgegangen. Ich bin jetzt also seit acht Jahren bei REMAX und war als Immobilienmakler auch noch nie bei einem anderen Unternehmen. „Des is‘ also a scho‘ wieder so lang her.“

Was gefällt Ihnen besonders am Beruf des Immobilienmaklers?

Was mir besonders gefällt, ist die Selbstständigkeit. Dass ich mir die Zeit selber einteilen kann. Und der Kontakt zu anderen Menschen. Dieser ist für mich eigentlich das Wichtigste an meinem Job als Immobilienmakler. Wenn der Kontakt dann auch noch zu etwas führt und ich sehen kann, dass die Kunden sich über ihr neues Objekt freuen und sich damit einen Traum erfüllen können – das zu begleiten ist einfach schön! Immer wieder andere Häuser und Wohnungen zu sehen, finde ich sehr spannend. Je schöner ein Objekt ist, desto mehr Spaß macht es natürlich, es zu vermarkten.

Was betrachten Sie als besonders schwierig am Beruf des Immobilienmaklers?

Was mir nicht so gefällt ist, dass der Beruf in der Öffentlichkeit keinen besonders großen Anklang findet. Viele Leute hören „Immobilienmakler“ und denken: „Uff, Gauner, Abzocker – braucht kein Mensch“. Den Mehrwert, den unsere Dienstleistung jedoch bringt, sehen nur wenige. Ich hoffe, das ändert sich in Zukunft in Deutschland. Das Schwierigste an der Arbeit ist wohl der Standort München. Fluch und Segen zugleich. Es ist eine wahnsinnig hart umkämpfte Branche, hier wird einem nichts geschenkt. Man muss sich alles hart erarbeiten. Selbst wenn man ein Objekt zur Vermarktung erhalten hat, ist es nie sicher, dass es auch verkauft wird. (Es gibt leider nicht nur nette Kunden, sondern auch welche, die zum Beispiel kurz vor dem Notartermin den Auftrag abbrechen).

Können Sie uns kurz über ein amüsantes oder herausragendes Erlebnis aus Ihrem Berufsalltag berichten?

Lustig ist es eigentlich echt oft. Gerade wenn man mit Leuten zusammenarbeitet, die Humor haben. Eine Situation war aber wirklich mal der Brüller. Da ging es um eine echt witzige Namenskonstellation. Ein Paar mit amüsant harmonierenden Namen hat eine Wohnung gekauft von einer Dame, deren Name sich auch noch super in diese Reihe eingefügt hat. Ich habe dann den Kaufvertrag vorbereitet und beim Notar angerufen. Die Dame am Telefon nahm mir diese Namenskonstellation wohl nicht so ganz ab fragte mich, ob ich sie denn eigentlich auf den Arm nehmen wolle. Sie hat mich tatsächlich nicht für ernst genommen. Geglaubt hat sie es erst, als ich ihr die Ausweiskopien zugesandt habe.

Wohin soll Ihre nächste Reise gehen bzw. was ist Ihr Lieblingsreiseziel?

Ich habe einmal für drei Monate eine Europa- und Nordafrikareise auf dem Motorrad gemacht. So etwas würde ich gerne noch einmal tun. Auf dem Motorrad die Welt erkunden … das wäre natürlich mein Traumurlaub. Mein tatsächliches nächstes Reiseziel ist Franken. Dort fahre ich bald zum Fischen hin. Generell bin ich nicht so der Hotelgänger bzw. Pauschalurlauber. Dieses Herumliegen und Entspannen wird mir einfach irgendwann zu langweilig. Etwas Action und Natur muss bei mir immer dabei sein!

By |2018-11-05T20:00:27+00:00Oktober 15th, 2018|Unkategorisiert|0 Comments

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