Unsere Interview-Reihe “Mensch Makler” stellt Ihnen Personen vor, die in unserem Immobilienbüro in München-Trudering arbeiten. Wir fragen unsere Interview-Partner, was ihnen Immobilien bedeuten und erfahren darüber hinaus eine Menge Privates. Lernen Sie unser Büro und unsere Mitarbeiter besser kennen. Wir möchten uns damit bei Ihnen etwas genauer vorstellen. Heutige Interviewpartnerin ist Nadine Vonmetz, selbstständige Immobilienmaklerin und Büroleitung bei REMAX Living Immobilien.

 

Wie sind Sie zum Thema Immobilien gekommen?

Ich bin durch die Mutter meines damaligen Freunds zu diesem Thema gekommen. Sie ist eine sehr erfolgreiche Immobilienkauffrau in Trudering. Das habe ich dann auch ausprobiert mir war klar, dass ich das ebenfalls machen möchte. Ich fand Immobilien schon immer super spannend, weil sie das Wirtschaftsgut sind, um das es sich bei jedem dreht. Ob zur Miete oder im Eigenheim, irgendwie muss man wohnen. Ich habe dann bei einem Bauträger als Assistentin angefangen und da ich das scheinbar ziemlich gut gemacht habe, wurde ich gefragt, ob ich nicht auch makeln will.

Ich habe beim Bauträger alles im Bereich Immobilien – Neubau und Verkauf – gelernt und dann dort den Vertrieb gemacht. Später habe ich die Vertriebsleitung übernommen. Das lief so gut, dass ich mich irgendwann entschlossen habe, mich selbstständig zu machen. So kam ich zu meinem ersten eigenen Immobilienunternehmen. Ich hatte dabei auch immer den Vorteil, dass ich durch meine Ausbildung zur Handelsfachwirtin und meine bisherige Berufserfahrung schon das nötige Know-how in den unterschiedlichen Bereichen der Immobilienbranche hatte. Inzwischen bin ich seit über 20 Jahren in diesem Berufsfeld tätig.

Was bedeuten Immobilien für Sie?

Jeder möchte schön leben. Ich habe auch ganz lange nach meiner eigenen Traum-Immobilie gesucht. Die habe ich erst vor zwei Jahren gefunden. Ich denke, Immobilien bedeuten einfach „Zuhause ankommen“. Das wichtigste Umfeld das man hat, wo man immer ist und wo die eigenen Kinder groß werden. Wo man die Familie sieht, sich trifft und wo man einen Rückzugsort hat. Das bedeutet für mich eine Immobilie.

Wo bzw. wie wohnen Sie persönlich?

Ich wohne jetzt seit gut zwei Jahren mit meinem Sohn und zwei Katzen in einem schönen Einfamilienhaus mit großem Garten. Das ist ein Traum, den ich mir erfüllt habe. Es war ein sehr altes Haus aus den 1960er Jahren und wir haben alles komplett kernsaniert und nach unseren Wünschen und Vorstellungen renovieren lassen.

Wie wünschen Sie sich zukünftig zu leben?

Ich möchte gerne ganz lange in unserem Haus leben. Ich habe das Haus auch so konzipiert, umgebaut und umbauen lassen, dass es viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten hat. Ich könnte unten und oben noch eine Wohnung einbauen. Diese kann ich dann vermieten oder selbst beziehen, wenn ich weniger Platz benötige.

Wenn ich dennoch irgendwann noch mal umziehen würde, dann am liebsten ans Wasser. Vielleicht sogar auch ein Hausboot in Hamburg oder Amsterdam. Das wäre wirklich cool. In Schweden zu wohnen, fände ich zum Beispiel auch sehr schön. Aber im Moment sicherlich nicht. Ich bin mit meiner aktuellen Wohnsituation mehr als zufrieden.

Welche Beziehung haben Sie zu Trudering?

Ich habe bereits vor 21 Jahren meine Ausbildung beim Bauträger in Trudering gemacht. Ich arbeite also seit meinem ersten Tag in der Immobilienbranche in Trudering. Mein Vater hat hier seit über 25 Jahren eine Wirtschaft in Trudering und lebt auch hier. Auch mein Bruder wohnt hier und so bin ich die Einzige von uns, die nicht in Trudering wohnt. Aber dafür lebe ich ganz in der Nähe. Das war auch der Grund, weshalb ich als Immobilienmaklerin in Trudering arbeiten wollte. Hier kannte ich mich von Anfang an aus, kenne jede Straße und habe schon fast überall Bauvorhaben betreut. Das ist einfach ein großer Vorteil.

Wie kamen Sie auf unser REMAX-Living Büro in Trudering?

Ich habe früher hinter Erding gewohnt, war selbstständig und habe von dort aus mein erstes eigenes Immobilienbüro betrieben. In der Zeitung habe ich dann das erste Mal etwas von REMAX gehört und war daran sehr interessiert. Nachdem ich mich mehr mit REMAX beschäftigt hatte, wusste ich, dass das etwas für mich wäre. Ich habe mit dem Franchiseunternehmen verhandelt und sie wollten mich zuerst für einen Standort in Erding. Ich wollte aber sehr gerne wieder im Münchner Raum arbeiten. Der Standort in Trudering war zu der Zeit schon fast fest vergeben an einen anderen Geschäftsmann. Dieser war allerdings kein Experte in der Immobilienbranche und somit haben wir zusammen das Büro gegründet. Nach etwa einem halben Jahr ist mein damaliger Geschäftspartner dann aber wieder ausgestiegen und ich hatte mein eigenes REMAX-Büro.

Was gefällt Ihnen besonders am Beruf des Immobilienmaklers?

Ich liebe es, dass ich total flexibel sein kann. Mich muss man nie zum arbeiten zwingen, da ich das immer gerne mache. Es ist einfach schön, selbstständig zu sein. Ich habe fast immer mit Menschen zu tun und kann die Arbeitszeiten auch super mit meinem Sohn vereinbaren. Da geht es auch nicht nur um Geld. Das Tollste ist, wenn man am Ende des Auftrags sieht, wie glücklich die Kunden sind und was da für Emotionen mitspielen. In den ganzen Jahren habe ich schon mit so vielen Kunden – Käufern und Verkäufern – Freundschaften geschlossen, die mir immer noch geblieben sind. Mit den Einen fahre ich zum Beispiel auch gemeinsam in den Urlaub. Ich habe da so nette Leute kennengelernt, dass ich den Job echt liebe.

Was betrachten Sie als besonders schwierig am Beruf des Immobilienmaklers?

Das Hacken und Stechen von allen Seiten. Die Konkurrenz wird immer schwieriger, die Kundenansprüche werden immer höher. Es gibt glaube ich kaum einen anderen Beruf, in dem mit so unfairen Mitteln gespielt wird, wie in der Immobilienbranche. Selbstverständlich gilt das nicht für alle Immobilienmakler, aber leider doch für recht viele. Da steckt so viel Geld und Arbeit dahinter, dass auch feste Abmachungen für Einige nicht verpflichtend erscheinen. Daher bin ich umso glücklicher, in einem so tollen Team bei REMAX in Trudering arbeiten zu können. Vertrauen und Teamgeist werden hier noch großgeschrieben. Ich fühle mich rundum wohl bei meiner Arbeit.

Können Sie uns kurz über ein amüsantes oder herausragendes Erlebnis aus Ihrem Berufsalltag berichten?

Ich habe mal eine Immobilie verkauft für eine Eigentümerin, die ich zuvor nie persönlich getroffen hatte. Wir haben das Haus hergerichtet und erfolgreich verkauft. Bis dahin stand das Haus schon einige Monate leer. Die Käufer wollten das Haus vor der Übergabe noch einmal besichtigen, um es ihren Eltern zeigen zu können. Mein Mann hat mir damals etwas geholfen und mit den Käufern ebendiesen Termin ausgemacht. Er kam eine Viertelstunde vor dem Termin an und betrat schon mal das Haus, um noch durchzulüften und so weiter.

Auf einmal rief mich mein Mann an und sagte mir, dass die Türe offen sei. Ich vermutete zuerst, dass das einfach jemand beim letzten Mal vergessen hatte, obwohl auch das ungewöhnlich gewesen wäre. Ein paar Minuten später rief er mich wieder an und erzählte, dass in dem Haus leere Bierflaschen, Zigaretten, Spritzen und Schlafsäcke liegen. Da war der Schreck natürlich groß! Ich habe meinen Mann dann gebeten, dass er es etwas wegräumen kann, bis die Käufer kommen.

Wenig darauf sagte er zu mir, dass jemand im Keller im Hobbyraum sei. Wir haben sofort die Polizei gerufen. Kurz später kamen gleichzeitig sowohl die Käufer als auch das SEK mit mehreren Einsatzwagen an. Das Haus wurde gestürmt mit einem lauten „TÜR FLIEGT“! Die neuen Eigentümer waren komplett geschockt.

Es stellte sich heraus, dass der Nachbarsjunge mit Freunden in das Haus eingebrochen war und sie im Keller geklaute Fahrräder lagerten, um diese weiterzuverkaufen. Nach dem ersten großen Schrecken konnten aber zum Glück auch die Käufer relativ bald wieder beruhigt werden und sich auf Ihr neues Zuhause freuen. Seitdem, wenn es etwas spannend wird, denke ich oft an „TÜR FLIEGT“.

Wohin soll Ihre nächste Reise gehen bzw. was ist Ihr Lieblingsreiseziel?

Meine nächste Reise geht nach Griechenland. Ich war selbst noch nie dort, aber einige meiner Freunde sind Griechen und jetzt will ich da auch mal hin. Für Pfingsten habe ich eine Woche Kreta gebucht. In den Sommerferien fahren wir dann mit einem Kreuzfahrtschiff von Venedig über Kroatien und Griechenland. Wir fahren jeden Sommer mindestens eine Woche mit einem Schiff und auch jedes Jahr woanders. Eine schöne Möglichkeit, immer etwas Neues zu entdecken. An Pfingsten machen wir dann meistens noch einen kleinen Badeurlaub. Wenn mein Sohn etwas älter ist, werden wir uns auch die weiteren Reiseziele wie z.B. China anschauen.