Unsere Interview-Reihe “Mensch Makler” stellt Personen vor, die in unserem Immobilienbüro in München-Trudering arbeiten. Wir fragen unsere Interview-Partner, was ihnen Immobilien bedeuten und erfahren darüber hinaus eine Menge Privates. Lernen Sie unser Büro und unsere Mitarbeiter besser kennen. Wir möchten uns auf dieses Weise bei Ihnen etwas genauer vorstellen. Heutiger Interviewpartner ist Thorsten Wowra, selbstständiger Immobilienmakler bei REMAX Living Immobilien.

Wie sind Sie zum Thema Immobilien gekommen?

Das Thema war für mich schon lange interessant, da ich auch privat zwei Immobilien verkauft habe. Dabei habe ich festgestellt, dass es ein sehr schönes und spannendes Thema ist, bei dem es auch sehr stark um Vermarktung und Verkauf geht. Das sind genau die Bereiche, in denen ich tätig war, bevor ich Makler wurde. Gleich nach meiner Ausbildung habe ich über 25 Jahre im Bereich Verkauf, Marketing und Werbung für verschiedene Unternehmen gearbeitet. Vor sechs Jahren orientierte ich mich dann beruflich um.

Was bedeuten Immobilien für Sie?

Immobilien sind für mich ein super spannendes Thema, weil fast jeder Mensch irgendwo in einer Immobilie lebt. Ob das nun ein Haus, eine Wohnung, oder etwas anderes ist. Dadurch, dass es dort so viele Facetten gibt, wird das Thema noch interessanter. Außerdem bedeuten Immobilien für mich in gewisser Form Eigentum und Wohlstand. Es ist zum Beispiel wichtig für das Alter, eine Immobilie zu haben. Feste Wohnplätze bringen auch immer Sicherheit und Sorglosigkeit mit sich.

Wo bzw. wie wohnen Sie persönlich?

Ich wohne mit meiner Frau und meinem Sohn in einer schönen Doppelhaushälfte mit eigenem Garten im Landkreis Ebersberg, in der Gemeinde Grafing. Als unsere Kinder noch klein waren, sind wir aus München nach Grafing gezogen. Wir wollten ihnen eine grüne Umgebung zum Aufwachsen bieten, aber dennoch in Stadtnähe bleiben. Außerdem haben wir zwei freilaufende Katzen mit den Namen ‚Timon‘ und ‚Inge‘, welche sich in unserer ländlicheren Gegend sehr wohl fühlen. Inzwischen sind die Kinder aber so alt und bald auch beide ausgezogen, dass wir überlegen, wieder nach München rein zu ziehen.

Wie wünschen Sie sich zukünftig zu leben?

Unser Ziel ist es immer, in eigenen vier Wänden zu leben, ohne an einen Vermieter zahlen zu müssen. Von der Umgebung her möchten wir wie gesagt lieber wieder im städtischen Bereich Münchens leben. Am liebsten in einem „Kultviertel“ wie Haidhausen oder Giesing, wo ich selber auch aufgewachsen bin. Am genialsten wäre natürlich eine eigene Altbauwohnung in einem dieser Viertel. In die Zukunft blickend wäre es hilfreich, wenn diese Immobilie dann auch altengerecht ist und einen Fahrstuhl hat.

Welche Beziehung haben Sie zu Trudering?

Da ich schon sehr lange in der Münchner Gegend wohne, war ich auch immer schon häufig in Trudering. Eine wirkliche Beziehung hat sich aber jetzt erst in den letzten sechs Jahren aufgetan, seit ich in Trudering arbeite. Ich finde Trudering sehr schön. Der ausschlaggebende Grund, nach Trudering zu gehen, war aber das REMAX-Living Büro dort. Ich habe mir zu Beginn meiner Maklerzeit mehrere Büros angesehen, aber Trudering besticht einfach durch seine Lage. Es ist weder zu städtisch noch zu ländlich. Hier kann sich jeder wohlfühlen und das ist natürlich auch hilfreich für meinen Job.

Wie kamen Sie auf unser REMAX-Living Büro in Trudering?

Wie gesagt habe ich mir anfangs auch andere Maklerbüros angesehen. Auch bei uns in Grafing gibt es Büros, bei denen ich mich erkundigt und die Leute kennengelernt habe. Letztendlich hat mir von allen Alternativen das Büro in Trudering, aufgrund der Lage und des dortigen „Broker Owners“ (Büroleiter) am besten gefallen. Deshalb entschied ich mich dann auch für dieses Büro und bin damit noch immer sehr zufrieden.

Was gefällt Ihnen besonders am Beruf des Immobilienmaklers?

Vielleicht habe ich das mit den ersten beiden Fragen schon beantwortet. Das wirklich Tolle für mich ist diese Mischung aus Kundenkontakt, Marketing, Verkauf und Büroarbeit. Da ich als Immobilienmakler selbständig bin, mache ich das alles in Eigenregie. Und dieser Mix aus Arbeit im Büro und Arbeit draußen am Kunden bzw. an Immobilien, ist einfach ideal für mich und macht mir sehr viel Spaß. Das ist auch eine Bereicherung zu meinen vorherigen Tätigkeiten im Marketing für verschiedene Unternehmen.

Was betrachten Sie als besonders schwierig am Beruf des Immobilienmaklers?

Besonders schwierig ist es, die Verkäufer zu überzeugen, dass sie sich für mich entscheiden. Vor allem im hart umkämpften Markt in München, wo es sehr viele Makler gibt. Häufig veranstalten Verkäufer ein sogenanntes „Makler-Casting“. Dabei laden sie sich mehrere Makler ein und schauen, wer den höchsten Preis bietet. Das Problem dabei ist, dass der höchste Preis oft nicht der richtige bzw. der einfachste Weg ist. Immobilien werden dann überteuert und zu nicht marktgerechten Preisen angeboten. Das kann viele potentielle Käufer abschrecken.

Den marktgerechten Preis einer Immobilie präsentiere ich meinen Kunden auch immer und zeige ihnen auf, wie ich mit Hilfe von Auswertungen und verschiedenen Methoden auf diesen Preis gekommen bin. Das schwierige ist es dann, den Verkäufer auch davon zu überzeugen, dass ich der richtige Kandidat bin. Bisher ist mir das aber relativ häufig und gut gelungen und deswegen bin ich auch weiterhin sehr zuversichtlich.

Können Sie uns kurz über ein amüsantes oder herausragendes Erlebnis aus Ihrem Berufsalltag berichten?

Ja, das kann ich. Darüber habe ich öfter nachgedacht und finde dieses Erlebnis immer noch skurril. Ich bekam einen Anruf, als ich im Büro saß und wurde gefragt, ob ich zu einem Einfamilienhaus in Trudering kommen kann, um dieses zu bewerten. Ich fuhr dann auch sofort hin und wurde von einem jungen Herren empfangen, der auf mich keinen ganz nüchternen Eindruck machte. Wir haben uns den Garten angeschaut und er erzählte mir auch einiges zum Haus, das seinem Opa gehörte.

Als wir reingegangen sind, damit ich das Haus weiter bewerten kann, fuhr plötzlich ein Auto vor. Da stieg ein älterer Herr mit Einkaufstüten aus und der junge Mann sagte dann ganz überrascht zu mir: „Oh, das ist ja mein totgeglaubter Opa!“. Ich habe mich dann nur noch schnell bedankt, verabschiedet und war weg. Scheinbar wollte der junge Mann das Haus schnell verkaufen, während sein Opa beim Einkaufen war und nichts davon wusste. Seitdem hat er sich auch nicht mehr bei mir gemeldet.

Wohin soll Ihre nächste Reise gehen bzw. was ist Ihr Lieblingsreiseziel?

Ein wirkliches Lieblingsreiseziel habe ich nicht. Meine Frau und ich sind sehr weltoffen und möchten noch möglichst viel von der Welt kennenlernen. Als nächstes Ziel schwebt uns Zentral- oder Südamerika vor. Welches Land genau das sein wird, wissen wir noch nicht. Auf jeden Fall etwas außerhalb Europas.